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  Bauwesen

Die Kirchenbauabteilung
Kirchliches Verwaltungszentrum
Kirchenbauabteilung
Bäckerstraße 3-5
23564 Lübeck

Die Kirchenbauabeilung des Kirchlichen Verwaltungszentrums betreut und berät die Gemeinden des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg in allen baulichen Fragen.
Sie betreut etwa 400 Gebäude der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises. Darunter befinden sich 90 Kirchen und Kapellen, die mehrheitlich unter Denkmalschutz stehen. Sie berät und unterstützt die Gremien der kirchlichen Körperschaften. Mit Hilfe der Bauhütte des Kirchenkreises werden auch einzelne Sanierungsmaßnahmen selbst ausgeführt.

Aufgaben der Kirchenbauabteilung
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchenbauabteilung übernehmen folgende Aufgaben:
- Regelmäßige Baubegehungen
- Beraten und Begleiten bei allen Baumaßnahmen, auch in Zusammenarbeit mit dem Nordelbischen Kirchenamt
- Beratung und Auswahl von Architekten und Sonder fachleuten, Prüfen von Verträgen und Abrechnung
- Begleitung bei der Beantragung von Zuschüssen und zentralen Baumitteln
- Wettbewerbsverfahren , Bauherrenvertretung, Rechnungsprüfung und Kontrolling
- Mitwirken bei dem Beantragen der erforderlichen staatlichen und kirchlichen Genehmigungen entsprechend den gesetzlichen Anforderungen

Das Bauen im Kirchenkreis
Der Baubereich im Kirchenkreis ist als Dienstleister für die Bauangelegenheiten der Kirchengemeinden tätig. Die Bauabteilung ist für die Überwachung des Gebäudestandes zuständig und gibt Hinweise an die Kirchengemeinden auf notwendige Instandhaltung, Instandsetzung und Sicherungsmaßnahmen.
Kleinere Baumaßnahmen, insbesondere Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten werden in der Kirchengemeinde eigenverantwortlich abgewickelt.
Durch den Baubereich des Kirchenkreises erfolgt die Zuarbeit zur Planung, Finanzierung und Mitteleinwerbung für die Baumaßnahmen, die Grundlage für die Vorbereitung der kirchenaufsichtlichen und denkmalrechtlichen Genehmigung ist.
Die sach- und fachgerechte Ausführung der Arbeiten der von Planungsbüros betreuten Baustellen wird überprüft und nach VOB abgenommen. Die Mitarbeiter im Kirchenkreis müssen zu den Sonderbaumaßnahmen Baurechnungen der Kirchengemeinden sichten und gegenzeichnen. Es findet immer eine Bauanlaufbesprechung und eine Bauabnahme statt.
Eine intensive Spenderbetreuung erfolgt in Zusammenarbeit von Kirchengemeinde, Bauabteilung und dem Fundraiser des Kirchenkreises.

Mitarbeiter
Liane Kreuzer - Leiterin

0451/ 7902 - 180

lkreuzer.kk-ll[at]nordelbien.de
Wolfgang Möller - Stellvertretung 0451/ 7902 - 188
Kristin Schmidt-Sibeth - Sekretariat / Haushalt0451/ 7902 - 187

Architekten
Birgit Kleine-Benne


0451/ 7902 - 186


bklbenne.kk-ll@nordelbien.de
Wolfgang Möller0451/ 7902 - 188wmoeller.kk-ll@nordelbien.de

Weitere Informationen können Sie dem Flyer der Bauabteilung entnehmen: Kirchenbauabteilung



Die Kirchenbauhütte
Kirchenbauhütte
Hüttenmeister Bernd Leinert
Petrikirchhof 1a
23552 Lübeck

Ansprechpartner: Bernd Leinert
Telefon: 0451/ 7 22 93
bleinert.kk-luebeck@nordelbien.de


Die Organisation, die seit dem 13./14. Jahrhundert den langjährigen Kirchenbau durchführte und für die Bauunterhaltung zuständig war, wird seit dem Spätmittelalter ‘Hütte’ genannt. Die in den Werkstätten und auf der Baustelle arbeitenden Handwerker standen unter der verantwortlichen Leitung des Hüttenmeisters; sie wurden teilweise auch von der Hütte beköstigt und wohnten verschiedentlich in hütteneigenen Häusern. Die Bauhütten des Mittelalters hatten noch einen anderen Personalbestand: Maurer, Ziegler, Steinmetze, Bildhauer, Steinbrecher, Mörtelmacher, Putzer, Tüncher, Zimmerleute, Dachdecker und Hüttenknechte bevölkerten die Baustelle. Die tägliche Arbeitszeit begann damals vielerorts im Sommer schon um 5.00 Uhr früh und endete erst um 19.00 Uhr abends. Morgens und mittags unterbrochen von 1 Stunde Pause. Das ergab im Sommer eine tägliche Arbeitszeit von 11,5 Stunden. Da am Samstag schon um 17.00 Uhr Feierabend war, ergab das im Sommer eine wöchentliche Arbeitszeit von 67,5 Stunden. Im Winter reduzierte sich die Arbeitszeit auf 10 Stunden oder weniger. Die Tradition der Bauhütten ging mit der Zeit verloren und wurde vielerorts erst wieder im 19. und 20. Jahrhundert fortgeführt.
Unsere Kirchenbauhütte hat seit ihrer Gründung im Jahre 1951 alle wichtigen Maurerarbeiten, viele Zimmerer- und sonstige Arbeiten an St. Marien, St. Petri, St. Jakobi am Dom und auch an vielen anderen Plätzen ausgeführt. Ihre besondere Kunst war die Neueinwölbung kriegszerstörter Gewölbe in mittelalterlicher Bauweise. Auf diese Art sind viele Gewölbe von St. Marien, St. Petri, sowie alle 17 Gewölbe des Gotischen Chores des Domes wiederhergestellt worden. Auch bei der Pflege der großen Kirchen fällt der Bauhütte eine zentrale Rolle zu. Sie hat sich bei allen denkmalpflegerischen Arbeiten auch in kleineren Kirchen, zuletzt bei der Sanierung der St. Marien-Kirche, bestens bewährt. Bis Ende 2009 arbeitet die Kirchenbauhütte an der Instandsetzung des Außenmauerwerks des St. Jakobi-Turmes.
In der Kirchenbauhütte sind zur Zeit ein Hüttenmeister und neun Mitarbeiter beschäftigt. Hüttenmeister ist Bernd Leinert.

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