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  Meldungen

Ich lese das…, was liest du?
Lesen eine schöne Beschäftigung für die dunkle Jahreszeit.

Das Lydia Café und Begegnung bietet am Donnerstag, den 9.Sept. ein Gespräch über Bücher mit einem Bücherflohmarkt an. In gemütlicher Runde kann man über sein Lieblingsbuch berichten, oder Bücher die besonders ge- oder missfallen haben besprechen. Jeder kann aus seinem Lieblingsbuch vorlesen, Gedichte vortragen oder Bücher kaufen und verkaufen. Beginn 16 Uhr, Schrangenstr. 3 in Ratzeburg

Müttergenesung – heute genauso wichtig wie vor 60 Jahren
Auch wenn die Belastungen der modernen Frauen andere sind als direkt nach dem Kriege vor 60 Jahren und scheinbar körperlich leichter zu tragen, so leiden doch viele Mütter unter ständiger Überbelastung und latentem Ausgebranntsein. Das kann eine Gesellschaft nicht gut heißen, denn überforderte Mütter erzeugen nervöse, schwierige Kinder.
Das Frauenwerk im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg berät im Rahmen der Elly Heuss-Knapp-Stiftung über Kurmöglichkeiten innerhalb des Müttergenesungswerkes.
Am 23.Sept., 28.Okt. und am 18.Nov berichtet Angelika Lichtenthäler über aktuelle Veränderungen, erklärt das Antragsverfahren und informiert über gesetzliche Grundlagen und Therapiemaßnahmen für Mütter und Kind. An diesen Donnerstagen zwischen 10 und 12 Uhr im Steinrader Weg 11, Lübeck.

Schritte zu mehr Lebensfreude
Kann man das, was ein glückliches Leben ausmacht, üben?
An drei Donnerstagen von 10 – 12 Uhr bietet das Müttergenesungswerk zusammen mit der Interkulturellen Frauenarbeit einen Kursus an, der die eigenen Glücksquellen entdecken hilft. Wie nehme ich die kleinen Glücksmomente im Alltag wahr und kann man damit sein Selbstwertgefühl fördern?
Kreativität, Achtsamkeit und der gemeinsame Spaß soll Schritt für Schritt mehr Lebensfreude im Alltag zum Sprudeln bringen. Kosten 30,- €, Anmeldung ab sofort möglich, Angelika Lichtenthäler 0451- 300 86 87 12
Informationen auch unter: www.frauenwerk-luebeck-lauenburg.de

Stricken wird wieder modern
Neues kennen lernen- Altes wieder entdecken: Stricken
Das Jahresthema des evangelischen Frauenwerkes „Es geht auch anders- umkehren zum Leben“ wird im Lydia Café und Begegnung auf eine ganz eigene Art in konkrete Leben umgesetzt. Rhythmen finden – die eigene Lebensmelodie entdecken, Individualität und Hinwendung – zu sich selbst, zu seiner handwerklichen Tätigkeit – das alles kann stricken bedeuten. Denn man hat Ruhe und nach vollendeter Arbeit ein schönes Kunstwerk in der Hand. Ab 16. Uhr will das Lydia am Donnerstag, den 16. September die alte Kunst des Strickens vermitteln. Offene Veranstaltung, Eintritt: frei

Jugendliche fahren mit Motorbooten durch holländische Grachten
In den Herbstferien (8. bis 15. Oktober) lädt der Kirchengemeindeverband Lübeck West 40 Jugendliche (Alter zwölf bis 17 Jahre) zu einer Motorbootfahrt durch holländische Grachten ein. Mit dabei sind zehn Betreuer und die Kapitäne. Die Motoryachten sind mit Schlafplätzen, Toiletten und einer Küche ausgestattet. Schiffsführung, Reinigung, Kochen und alles andere ‚drum herum’ wird von den Jugendlichen übernommen. Die genaue Fahrtroute kann erst vor Ort festgelegt werden, da Wind und Wetter sowie die Schleusen- und Brückenöffnungszeiten berücksichtigt werden müssen. Die Reise, bei der noch einige Plätze frei sind, kostet 220 Euro. Anmeldungen nimmt Diakonin Nelli Fur, KGV Lübeck West, Karavellenstraße 8, unter der Telefonnummer 0451/891915 entgegen.

Hilfe für Pakistan
Nordelbische Kirche spendet für Flutkatastrophe

Kiel (nr/sst). Für die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan stellt die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche (NEK) als Soforthilfe 50 000 Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit den Diakonischen Werken in Hamburg und Schleswig-Holstein bittet die Kirche um Spenden aus der Bevölkerung.

Der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard verwies im Namen der Kirchenleitung auf die von der Diakonie Katastrophenhilfe organisierte Hilfsaktion, die zurzeit etwa 60 000 Menschen in Pakistan erreicht. ‘Wie schon nach dem tragischen Erdbeben in Haiti bedürfen auch die Menschen in den überfluteten Gebieten unserer schnellen Unterstützung. Naturkatastrophen wie diese Flut kann der Mensch nicht verhindern. Es ist aber unsere christliche Pflicht und Aufgabe, die Menschen vor Ort in unsere Gebete einzubinden und durch humanitäre Hilfe ihr unfassbares Leid so weit wie möglich zu lindern’, sagte Gothart Magaard. ‘Wir sind aufgerufen, Zeichen der Verbundenheit und Anteilnahme zu setzen.’

Landespastorin Petra Thobaben sagte für das Diakonische Werk Schleswig-Holstein: ‘Neben dem verlorenen Hab und Gut und den gesundheitlichen Folgen für die Menschen droht dem Land eine Ernährungskrise, weil weite Teile der landwirtschaftlichen Flächen überflutet sind. Die weltweite Hilfe muss so ausgelegt sein, dass für die Zukunft Strukturen entwickelt werden, die ein solches Ausmaß, wie es jetzt zu beklagen ist, deutlich verringert.’

Für das Diakonische Werk Hamburg zeigte sich Landespastorin Annegrethe Stoltenberg erfreut über die bisherige Anteilnahme am Schicksal der Menschen in Pakistan. ‘Die Hilfsleistungen der Diakonie Katastrophenhilfe sind in keiner Weise negativ von der politischen Lage betroffen. Ich versichere, dass diese Spenden die betroffenen Menschen in den Überschwemmungsgebieten in vollem Umfang direkt erreichen. Unsere Partner sind vor Ort sehr gut akzeptiert. Sie wissen, wo und wie die Hilfsgüter zu beschaffen sind und können sich frei bewegen’, so Stoltenberg.

Der Bischofsbevollmächtigte und die Landespastorinnen baten darum, auch die Opfer der Erdbeben in Haiti nicht zu vergessen. Auch sie bedürften nach wie vor unserer humanitären Hilfe.

Spenden erbitten die Diakonischen Werke an:
Spendenkonten der Diakonie Katastrophenhilfe
Kto.-Nr. 90 000 bei der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG Kiel,
BLZ 210 602 37, Kennwort ‘Pakistan’
oder
Kto.-Nr. 88 88 00 bei der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG Kiel,
BLZ 210 60237, Kennwort ‘Pakistan’

Für Rückfragen:
Norbert Radzanowski, Pressesprecher der Nordelbischen Kirche, Stabsstelle Presse und Kommunikation, Mobil 0170 – 80 53 091

Tagespilgern für Frauen
Am Donnerstag, den 9. September veranstaltet das Frauenwerk des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg eine Tagespilgertour. Um 9.30 Uhr trifft sich die Gruppe an der Kirche in Salem. Dann geht es 17 Kilometer zu Fuß durch die schöne Lauenburgische Landschaft. Teilnehmen kann jede Frau, bitte Verpflegung, feste Schuhe und ein Regencape mitbringen.
Der Erfolg des Buches von Hape Kerkeling: ‘Ich bin dann mal weg’ zeugt von dem großen Bedürfnis nach Ruhe in einer hektischen, schnellen Welt. Tagespilgern ist die Gelegenheit noch vor der langen Schlechtwetterperiode einen Tag im Freien zu verbringen. Einen Tag lang eine Auszeit zu nehmen und gemeinsam mit Frauen aus dem gesamten Kreisgebiet von Salem bis zum Zisterzienser-Nonnenkloster Zarrentin am Schaalsee zu pilgern. Mit einem Impuls für die Stille geht man zwei Abschnitte schweigend, dazwischen gibt es aber Gelegenheit für Gespräche und Zeit zum Wahrnehmen der Umgebung. Die herbstlichen Wälder und einsame Wege entlang der Seen und durch eine parkartige Wiesenlandschaft laden zum Innehalten und Nachdenken ein. In der Seedorfer Kirche wird eine Andacht gehalten, auf geeigneten Plätzen werden Ruhe- und Essenspausen eingelegt. Der Tag klingt in der Klosteranlage von Zarrentin aus. Rückkehr nach Salem ist für 17.00 Uhr geplant.
Die Kosten betragen 5,- Euro,
Anmeldungen über das Ev. Frauenwerk in Ratzeburg
Tel 04541- 862312

Klöster, Kirche und Schlösser - Eine Reise nach Frankreich
Der CVJM Lübeck e.V. veranstaltet unter Leitung von Pastorin Isabella Spolovjnak-Pridat eine Reise nach Frankreich zu den Klöstern und Kirchen in der Bretagne, in Burgund und an der Loire. Die Reise dauert vom 22.09.2010 bis 02.10.2010. Und es ist für zwei bewegungsfreudige Menschen noch Platz in den beiden Reisebussen.
Zur ersten Übernachtung geht es nach Brüssel und dann für drei Tage in die nördliche Bretagne. Danach führt die Route an die Loire zu den berühmten Schlössern, und die letzten Tage verbringt die Gruppe in Avallon, bevor es dann über Trier wieder nach Lübeck geht.
Weiter Informationen erhalten Sie bei Pastor Joachim Lipfert.
Große Petersgrube 11 - D-23552 Lübeck
Tel.: 0049-(0)451-39 99 416 - Fax: 0049-(0)451-39 99 411
www.cvjm-luebeck.de - lipfert[at]cvjm-luebeck.de

Kursleiterausbildung bei `fit für familie`!
Bereits vier Mal hat die Projektgemeinschaft `fit für familie` seit dem Bestehen des Angebots der Elternkurse Kursleiter/innen ausgebildet. ‘Jetzt benötigen wir wieder dringend neue Fachkräfte’, so Susanne Rautenberg-Müller, eine der Projektkoordinatorinnen von fff im Gespräch. ‘Viele Kursleitungen der ersten Stunde haben sich nach sechs Jahren – solange werden die Elternkurse bereits erfolgreich im Kreis angeboten – beruflich oder privat umorientiert und sind nicht mehr dabei.’ Darum beginnt im September eine neue Ausbildung. An zwei Wochenenden mit insgesamt 40 Stunden können sich Interessierte ausbilden lassen. Ergänzt wird die Ausbildung durch ein ganztätiges Seminar im November zum Thema: ‘Netzwerkarbeit und Werbung’. Gesucht werden pädagogische Fachkräfte, die durch ihre berufliche Tätigkeit oder durch andere Netzwerke bereits Kontakt zu Eltern haben. Voraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung ist die Bereitschaft, im Anschluss Elternkurse im Kreis Herzogtum Lauenburg anzubieten. Die Ausbildung ist kostenlos, für die Kursarbeit wird ein angemessenes Honorar gezahlt. Weitere Informationen zu den Elternkursen fit für familie und zu der Kursleiterausbildung finden Sie auf der Homepage www.elterkurse-fff.de oder bei den Ev. Familienbildungsstätten Ratzeburg, Tel. 04541/5262 und Schwarzenbek Tel.: 04151/892418.


Zahlen, Daten, Fakten: Nordelbien liegt auf Platz 6
In Deutschland sind nach den jüngsten Erhebungen rund 24,5 Millionen Menschen evangelisch. Insgesamt betrug der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung knapp 63%. Von den 22 evangelischen Landeskirchen hatte Hannover mit drei Millionen die meisten Mitglieder, Nordelbien rangiert mit 2,1 Millionen Angehörigen auf dem sechsten Platz.
Der demografische Wandel wird deutlich: 2008 gab es 205.000 evangelische Taufen, rund 240.000 Jugendliche wurden konfirmiert. EKD-weit verteilt sich das kirchliche Leben auf 15.471 Kirchengemeinden. Insgesamt werden rund 21.000 Kirchen und Kapellen genutzt.
In der künftigen Nordkirche wird nur noch jeder dritte Mitglied der evangelischen Kirche sein. Nach der neuesten Statistik beträgt der Anteil der Protestanten dann knapp 38% an der Gesamtbevölkerung. Derzeit nimmt die Nordelbische Kirche in Hamburg und Schleswig-Holstein mit einer Quote von knapp 45% noch einen der oberen Plätze ein. Die Mecklenburgische Landeskirche mit 17,1% und die Pommersche Kirche mit 19,4% bilden mit Berlin Brandenburg und Anhalt die Schlusslichter in der Gemeinschaft der EKD.


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