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  Ökumene

Ökumene
Voneinander wissen – füreinander einstehen – miteinander teilen

Ökumene kommt aus dem Griechischen und meint die ganze bewohnte Erde.
Im kirchlichen Sprachgebrauch wird damit die Gesamtheit aller
christlichen Kirchen und Konfessionen bezeichnet.
Im engeren Sinne ist die gemeinsame Suche nach dem einenden Konsens in Glaubensfragen und das Zusammenleben und Gottesdienst-Feiern in versöhnter Verschiedenheit gemeint.
Ökumene ist zugleich weltweite Vielfalt und Sehnsucht nach Gemeinschaft und Verbundenheit im Glauben und in der Weltverantwortung.
Ökumene findet statt in der Begegnung, im Dialog und beim interkulturellen Lernen. Die jüdisch-christliche biblische Tradition begründet die Verantwortung der Kirchen für den Frieden, für die Menschenrechte und für die Bewahrung der Schöpfung.
Christinnen und Christen teilen den Glauben an Gott, der Mensch geworden ist und bei den Menschen in den vielfältigen Lebenswirklichkeiten der Einen Welt wohnt. Der Weg Jesu Christi begründet die christliche Hoffnung auf eine allen gerechte Welt ohne Armut, Ausgrenzung und Zerstörung.
Dafür setzen sich Christinnen und Christen in ihren Kirchen betend und handelnd ein. In ökumenischen Partnerschaften wenden sie einander in den ganz verschiedenen Lebensrealitäten als ökumenische Geschwister zu. Sie teilen miteinander und lernen voneinander und treten für Einheit und Versöhnung über alle Unterschiede hinweg ein. Globale Fragestellungen wie Armut, Hunger, Klimawandel und Flucht bekommen in diesen Partnerschaften Gesichter und werden in Alltagsgeschichten konkret.

Die Ökumenische Arbeitsstelle Lübeck- Lauenburg
ist Teil des Netzwerkes der vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordelbischen Evangelisch Lutherischen Kirche ( www.ked-nordelbien.de ) geförderten Arbeitsstellen in den Kirchenkreisen.
Die biblisch-prophetische Vision einer gerechten Verteilung der Lebensgüter und eines achtsamen Miteinanders ebenso wie die Allgemeine Menschenrechtserklärung und die Milleniumsziele der Vereinten Nationen bilden die Grundlagen für die Ausrichtung der Arbeit. Das Angebot wendet sich an kirchliche und säkulare Zielgruppen und ist auf Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und Fachdiensten angelegt.

Die ökumenische Arbeitsstelle
• bietet Bildungsveranstaltungen zu biblischen und gesellschaftspolitischen Fragen der Gerechtigkeit an ( Kita-, Konfirmanden- und Erwachsenenbildungsarbeit, Unterrichtseinheiten in Schulen )
• berät Gemeinden, Gruppen und Schulen bei der Gestaltung ökumenischer Partnerschaftsarbeit
• unterstützt kirchliche Gruppen und Schulen bei Projekten der Entwicklungszusammenarbeit
• begleitet die Planung und Durchführung von ökumenischen Besuchsprogrammen
• vermittelt Begegnungen mit ökumenischen Gästen an Gemeinden und Schulen.
• gestaltet mit Gemeindegruppen Gottesdienste.
• vernetzt die Gemeinden und den Kirchenkreis mit Angeboten und Kampagnen auf der nordelbischen Ebene
• arbeitet zusammen mit Migrationsfachdiensten und Netzwerken zur Flüchtlingssolidarität
• arbeitet mit im Lübecker Bündnis 'Wir können sie stoppen' gegen rechtsextreme Ideologie und Gewalt

Die Arbeit wird begleitet durch den Ökumenebeirat. Er setzt sich zusammen aus gewählten Delegierten der Gemeinden und berufenen Mitgliedern ( später hier ein Bild des amtierenden Beirates).

Kontakt
Pastorin Elisabeth Hartmann-Runge
Am Markt 7
23909 Ratzeburg
Tel. 04541-862324
Fax: 04541 – 862317
E-mail: ehartmannrunge.kk-ll[at]nordelbien.de

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